Wie wird der passende Farbton für eine Autolackierung bestimmt?

Der passende Farbton entscheidet maßgeblich darüber, ob eine Teillackierung unauffällig wirkt. In der Praxis reicht der Lackcode allein oft nicht aus – besonders bei älteren Fahrzeugen oder nach früheren Reparaturen.
Lackcode als Ausgangspunkt
Viele Hersteller hinterlegen einen Farbcode am Fahrzeug. Dieser Code gibt den Serienfarbton an und ist der erste Anhaltspunkt für Mischung und Nachlackierung. Bei Nachfolgelacken, Sonderfarben oder fehlenden Schildern wird zusätzlich gemessen.
Digitale Farbmessung
Mit einem Spektralfotometer lässt sich der vorhandene Lack an mehreren Messpunkten erfassen. So erkennt man Abweichungen durch Alterung, Politur oder vorherige Spot Repair. Die Messung ersetzt jedoch nicht die fachliche Bewertung der angrenzenden Flächen.
Warum Abweichungen entstehen
- UV-Belastung und Witterung verändern den Serienlack über Jahre
- Unterschiedliche Schichtdicken beeinflussen den Farbeindruck
- Frühere Reparaturen können lokal abweichende Töne hinterlassen
Feinabstimmung in der Werkstatt
Nach Mischung und Probe wird der Farbton bei Bedarf angepasst und im Licht beurteilt. Bei Teillackierungen ist der Übergang in den Altbestand oft der kritische Punkt – hier helfen saubere Vorbereitung und, wenn sinnvoll, ein kontrollierter Auslauf.
Mehr zu den Leistungen: Teillackierung und Komplettlackierung.
FAQ
Reicht der Lackcode immer aus?
Warum messst man an mehreren Stellen?
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